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Sehr geehrte Damen und Herren,

bei der Vorbereitung der vierten Ausgabe unseres Newsletters kamen mir gleich zwei Zitate in den Sinn. Es ist einmal ein Ausspruch des deutschen Schriftstellers und Verlegers Ernst Probst: „Erfolg kommt nie über Nacht. Ihm gehen Arbeit und Schweiß voraus.“ Das bezieht sich nur bedingt auf den fast schon vergessenen schweißtreibenden Sommer, sondern vielmehr auf die seither geleistete Arbeit. Denn auch die letzten Wochen des scheidenden Jahres waren, salopp ausgedrückt, „nicht ohne“. Die Arbeit in den Vorhaben geht planmäßig voran: Im September und Oktober wurde in den Vorhaben V4.4 und V4.5 die Arbeit aufgenommen, in diesem Monat sind weitere Vorhaben – V1.3 und V1.1. – an den Start gegangen. Anfang des Jahres geht`s dann in V1.2 und V1.5 los. Für die V2- und die Inventions- (V2.I) sowie die neuen nächsten Individualvorhaben (V4) war Ende September die Ausschreibungsfrist abgelaufen. Wir danken allen Bewerbern für ihre Teilnahme und die eingereichten Skizzen. Die rege Teilnahme freut uns einerseits, verdeutlicht es doch, wie groß das Interesse an der Mitarbeit und Forschung im C³-Projekt ist. Andererseits stellt es uns vor die Qual der Wahl. Nicht alle Skizzen „passen“ unter die Strategie und zahlen in die Zielerreichung für C³ ein. Vor wenigen Tagen haben wir dem Projektträger die „frischen“ Skizzen zugeleitet. Anfang Februar werden diese dann in der Sitzung des Beirates des BMBF vorgestellt, verteidigt und beraten.

Das zweite Zitat stammt von dem Altvater der deutschen Public Relations, Graf Zedtwitz von Arnim und ist wohlbekannt. „Tue Gutes und rede darüber.“ Im Sommer dieses Jahres haben wir uns mit unserem Projekt gleich bei zwei wichtigen bundesweiten Wettbewerben beworben und wurden „prompt“ zweifach belohnt: C³ erhielt den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Forschung und den Rohstoffeffizienzpreis des Bundeswirtschaftsministeriums. Das hat uns und dem Thema Bauen mit Carbonbeton hohe mediale und Aufmerksamkeit in der Fachwelt gebracht. Es ist ein wichtiger Erfolg für unser Projekt und für alle Projektpartner!

Prof. Klaus Raps, der in seiner Funktion als stellvertretender Vorstandsvorsitzender des C³ e.V. den Deutschen Nachhaltigkeitspreis entgegengenommen hat, gibt im Interview u.a. eine Antwort auf die Frage, was ihm auf der großen Bühne bei der hochkarätigen Preisverleihung in Düsseldorf so durch den Kopf ging und was ihm im C³-Projekt wichtig ist.

So zum Jahresende geht Einem auch so allerhand durch den Kopf – nicht nur, was man wem auf den Gabentisch legt und was auf die Festtagstafel kommt. Der Eine oder Andere findet auch Zeit und Muße, über das vergangene Jahr zu resümieren und sich an Erreichtem zu freuen. Das gibt Schwung und Elan für das neue Jahr und die bevorstehenden Aufgaben. Ihnen trotz der Schnelllebigkeit und Flüchtigkeit des Alltags besinnliche Feiertage und harmonische Stunden sowie einen furiosen Start in das kommende Jahr wünscht Ihr C³-Team.

Weihnachtsgruß
Preisgekrönt: C³ gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung und
Rohstoffeffizienzpreis

Wir lassen Bilder sprechen. Bilder, die unsere Freude und unseren Stolz zeigen:
C³ beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis
Bild links: Beeindruckend: C³ auf der großen Bühne
Bild rechts: Stolz: Prof. Manfred Curbach, Vorstandsvorsitzender des C³ e.V. (rechts) und Dr. Frank Schladitz, Vertreter des Vorstandes des C³ e.V. (links) mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis in den Händen (Foto: Ulrich von Stipriaan)
Rohstoffeffizienzpreis
Bild links: So sieht er aus: der Deutsche Rohstoffeffizienzpreis
Bild rechts: Dr. Frank Schladitz, Chef des C³-Teams, nimmt den Rohstoffeffizienzpreis aus den Händen von Uwe Beckmeyer, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium entgegen.
Denn C³ ist zweifach preisgekrönt. Innerhalb von nur einer Woche erhielt das größte Bauforschungsprojekt Deutschlands, unser C³-Projekt, den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und den Deutschen Rohstoffeffizienzpreis des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
Begeistert: Klaus Raps im Interview

Herr Raps, Sie haben vor wenigen Tagen in Düsseldorf für C³ den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung entgegen genommen. Was ging in Ihnen vor, was haben Sie in diesem Moment empfunden?

Natürlich große Begeisterung. Den Deutschen Nachhaltigkeitspreis sozusagen von „null auf 100“ zu gewinnen, das ist schon sagenhaft. Einige haben mich gefragt, ob das unser „erster Anlauf“ war. Ich habe die Frage dann wahrheitsgemäß mit „Ja“ beantwortet. Aber das unterstreicht auch, welche Erwartungen man in diese Forschung und an das C³-Konsortium hat! Die Entwicklung von Carbonbeton wird von Teilen der Öffentlichkeit als sehr wichtig angesehen. Mehr...
Klaus Raps mit der Trophäe
Erfreut: Prof. Klaus Raps, stellv. Vorstand
des C³ e.V. beim Fotoshooting direkt im
Anschluss an die Preisverleihung in Düsseldorf
Plangemäß: Weitere Vorhaben gestartet und auf den Weg gebracht
Erste Ergebnisse aus den Basisvorhaben liegen vor


Das C³-Projekt ist komplex im besten Wortsinne. Alle Vorhaben sind vielfältig miteinander verknüpft, bauen aufeinander auf, bedingen einander. Aus mehr als 140 Einzelvorhaben setzt sich das C³-Puzzle zusammen. Da könnte man schon mal den Überblick verlieren. Damit genau das nicht passiert, gibt es die C³-Roadmap. Sie stellt die Übersicht, wie sich unser C³-Projekt über den strategischen Zeitraum bis 2020 entwickelt, visuell dar.

Anfang 2015 startete die Phase „Basistechnologien“ mit vier Vorhaben. Der Phase „Basistechnologie“ folgte die im Februar 2015 durch den Beirat bestätigte Phase V1 „Abbau der Markteintrittsbarrieren“ mit den vier Vorhaben V1.1 „Produktion“, V1.2 „Normung“, V1.3 „Gesundheit“ und V1.5 „Recycling“. Das Vorhaben V1.4 „Aus- und Weiterbildung“ wurde zunächst durch den Beirat zurückgestellt.

Mittlerweile sind im gesamten Projekt 17 Vorhaben beantragt, davon ist ein Vorhaben (S1 Strategieentwicklung) bereits erfolgreich abgeschlossen. 10 von 17 dieser Vorhaben (B1 – B4, V1.1, V1.3, V4.5, V4.6 sowie S2 und I) sind bereits gestartet.
C³-Vorhaben
 Übersicht der C³-Vorhaben
Weitere 6 Vorhaben (V1.2, V1.4, V1.5, V4.1, V4.2, V4.3) sind derzeit in der finalen Beantragungs- oder Bewilligungsphase.

Die Partner in den Basisvorhaben können bereits auf erste Ergebnisse verweisen. Informieren Sie sich hier über den aktuellen Stand der Vorhaben in C³.
Konsortialübergreifend: Themen für Zusammenarbeit mit anderen Zwanzig20-Konsortien „aufgespürt“

Workshops heißen sie, die modernen Arbeitstreffen. Sie sind eine gute und geeignete Möglichkeit, außerhalb des „normalen“ und routinemäßigen Arbeitsalltags mit ausgewählten Partnern, auf die man sonst nicht alle Tage trifft, Ideen zu entwickeln und neue Wege zu suchen, aus denen dann die nächsten Maßnahmen abgeleitet werden können. Ein gutes Format, um dem Anspruch des Zwanzig20-Programms gerecht zu werden, nämlich Grenzen im Denken zu überwinden, über die eigene Disziplin hinauszuschauen, neue, innovative Produkte und Prozesse zu initiieren. Einige unter sächsischer Konsortialführung stehende Konsortien sind nun einen weiteren Schritt gegangen: gemeinsam sollen Projekte initiiert werden, von denen die Partner gegenseitig profitieren. Das war Ziel der Workshops, die C³ mit den Zwanzig20-Konsortien smart³ und futureTex STFIC³ im Herbst durchführte. Es wurden gemeinsame Forschungsthemen zu Produkten und Anwendungsmöglichkeiten identifiziert. Mehr dazu unter Workshop mit futureTex und C³ trifft smart³.

Am 7. Januar 2016 treffen sich C³ und Agent 3D in Dresden, um Schnittstellen zwischen Carbonbeton und 3D-Drucken ausfindig zu machen.
Abgedreht: C³ gleich mehrfach gefilmt

Zwar hat Tucholsky gemeint „Und darum wird beim happy end im Film jewöhnlich abjeblendt.“, aber das Happy End im C³-Projekt ist „noch in Arbeit“. Jetzt geht es vordergründig darum, das Thema stärker und breitenwirksamer in die Öffentlichkeit zu bringen, Aufmerksamkeit zu schaffen, Wissen über die C³-Bauweise zu vermitteln.
Abgedreht
Dreharbeiten im Otto-Mohr- Labor im
Oktober 2015
Wissensformate wie Quarks & Co., Prisma, Abenteuer Erde, Wieso, Weshalb Warum?, W wie Wissen, Galileo usw. haben im deutschen Fernsehen Hochkonjunktur,   Sie dienen der Informations- und Wissensvermittlung und schaffen Breitenwirkung für Wissenschafts- und Forschungsthemen, sie bauen Brücken zwischen Forschern und Wissenschaftlern und Publikum. Im Zusammenhang mit der Nominierung zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung war im Oktober ein Drehteam von nano in Dresden. Der Beitrag wurde mehrfach in 3sat ausgestrahlt. Und auch bei der Verleihung des Rohstoffeffizienzpreises wurde das C³-Projekt filmisch vor-und dargestellt.
Spinnert: Dresden nimmt teil am Projekt „Zukunftsstadt“ und C³ war dabei
Projekt Zukunftsstadt
Wie könnte Dresden nach 2030 aussehen? Wie kann und muss sich eine geschichtsbewusste Stadt nachhaltig verändern? Wird es Raum geben für neue Lebensformen, für ein anderes Zusammenleben der Generationen, für eine Infrastruktur, die Schritt hält mit den aktuellen Entwicklungen und den Bedürfnissen der Menschen, die in der Stadt leben und arbeiten? Diese und andere Fragen waren Gegenstand eines Workshops in der Dauerausstellung WohnKultur in der Johannstadthalle in Dresden am 15. Oktober 2015. Zirka 60 Vertreter aus Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Bürger und Politiker trugen ihre kreativen Ideen zur Zukunftsstadt Dresden zusammen. Mehr...
Kommunikativ: Workshop der
Kommunikationsexperten des
C³-Netzwerkes


Am 20. Oktober 2015 trafen sich interessierte Konsortialpartner mit dem C³-Team in Dresden zu einem halbtägigen Workshop zum Thema Kommunikations-arbeit im Projekt C³.
Zuhören, Nachdenken, Mitreden.
Im Fokus stand der Austausch der interessierten Partner mit dem Ziel, erste Grundlagen für eine Zusammenarbeit in der Kommunikation zu legen. Die gemeinsame Workshop-Arbeit war in zwei große Schritte unterteilt: Sondierung von möglichen Chancen und Problemen in der Zusammenarbeit und Konkretisierung von Maßnahmen und erste Vereinbarungen zur Zusammenarbeit.
Vorausblickend: Die nächsten Termine in C³

7. Januar 2016: Workshop C³ und Agent 3D

25. bis 28. Februar 2016: Vortrag Carbonbeton – Zukunftsstoff für Zukunftsstadt?

9. und 10. Februar 2016: C³-Beiratssitzung in Dresden

8. und 9. Juni 2016: C³-Konferenz in Dresden

Willkommen: Neu im C³ Team

Sandra Kranich heißt die neue Kollegin im C³-Team. Sie verstärkt seit 1. Oktober 2015 die Kommunikationsarbeit im C³-Projekt.

Die Kommunikationswissenschaftlerin verantwortet vor allem die Lobby- und Pressearbeit.
Sandra Kranich
Glückwunsch: Promotion erfolgreich

Unser C³-Teamkollege Daan Peer Schneider hat am 2. Dezember 2015 seine Dissertation mit dem Arbeitstitel: „Verbundene Vielfalt als Untersuchungs-determinante regionalwirtschaftlicher Resilienz – Eine qualitative Fallstudie aus Sicht der Akteure mit einem Schwerpunkt auf Sachsen“ verteidigt. Die Promotion erfolgte an der Leipziger Universität und wurde mit summa cum laude bewertet.
Daan Peer Schneider
Zitat dieser Ausgabe

"Erfolge kann man nicht buchen, doch sollte man es versuchen."

Der Dresdner Bauingenieur und Aphoristiker Erhard Bellermann "liefert" uns damit ein schönes Credo für 2016, oder?

 

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